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Deutsches Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen

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Green Building Zertifizierung nach DGNB


 

Allgemeines

Mitglied im DGNB

Das Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen, kurz DGNB, ist das jüngste Zertifizierungsverfahren auf dem deutschen und weltweiten Markt.

Entwickelt wurde es von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). So wie das LEED-Zertifikat basiert es auf den Gedanken einer integralen Planung, die frühzeitig die Ziele des Nachhaltigen Bauens definiert und fixiert. 

Vergeben wird es in den Schauprägungen Gold, Silber und Bronze.

 

Arten

Die DGNB Zertifizierung kann derzeit nur bei Neubauprojekte der Nutzungsart Büro und Verwaltung realisiert werden. Weitere Zertifizierungsangebote befinden sich noch in der Entwicklungsphase und werden voraussichtlich ab 2010 auf den Markt kommen.

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Themenschwerpunkte & Gewichtung

Das Gütesiegel für „Neubau Büro und Verwaltung“ in der Version 2008 basiert auf 49 Kriterien.

DGNB ThemenfelderDavon beschreiben 5 Themenfelder mit insgesamt 43 Kriterien die Ge- bäudequalität. Hierzu zählen vor allem die Ökologische, die Ökonomische, die Soziale und die Technische Qualität, die mit jeweils 22,5% die Gesamtnote des Gütesiegels bestimmen.
Die Prozessqualität fließt hingegen mit lediglich 10% in die Gesamtbewertung ein.
6 weitere Kriterien beschreiben die Standortqualität, die separat bewertet und von der Benotung des Gebäudes getrennt ausgewiesen werden.

Im Nachfolgenden werden die einzelnen Themenschwerpunkte bzw. Kategorien näher vorgestellt:

  • Ökologische Qualität

    Bewertet werden 15 Kriterien mit dem Ziel die mit dem Bau, Betrieb und Abriss des Gebäudes einhergehende ökologische Belastung so gering wie möglich zu halten. Der Treibhauseffekt, das Mikroklima, der Trinkwasserverbrauch, das Abwasseraufkommen, der Primärenergiebedarf und die Flächeninanspruchnahme gehören hierbei zu den schwergewichtigsten Bewertungsfaktoren innerhalb dieser Kategorie.

  • Ökonomische Qualität

    Die ökonomische Qualität behandelt lediglich 2 Kriterien, die jedoch aufgrund ihrer Anzahl innerhalb dieser mit 22,5% der Gesamtnote ausmachenden Kategorie die größte Gewichtung innerhalb des Kriterienportfolios ausmachen. Die Minimierung der gebäudespezifischen Kosten steht hierbei im Vordergrund. Bewertet werden die Lebenszykluskosten bzw. Life-Cycle-Costs, kurz LCC, sowie die Wertstabilität des Objektes. 

  • Soziokulturelle und funktionale Qualität

    Insgesamt 15 Kriterien umfassen diese Kategorie mit dem Ziel das Wohlbefinden, den Komfort und die Gesundheit des künftigen Nutzers zu sichern. Bewertet werden u.a. der thermische, akustische sowie visuelle Komfort, die Einflussnahmemöglichkeit des Nutzers auf betriebsbedingte Parameter, die Barrierefreiheit, die Umnutzungsfähigkeit, die Zugänglichkeit und die Sicherung der gestalterischen und städtebaulichen Qualität im Wettbewerb. 

  • Technische Qualität

    Die Bewertung der Technischen Qualität erfolgt über insgesamt 5 Kriterien, die u.a. die sicherheitstechnischen Eigenschaften des Gebäudes sichern sollen. Hierunter zählen der Brand- und Schallschutz, die energetische und feuchteschutztechnische Qualität der Gebäudehülle, die Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit des Baukörpers sowie die Rückbaubarkeit, die Recyclingfreundlichkeit und die Demontagefreundlichkeit des Objektes. 

  • Prozessqualität

    Innerhalb der Kategorie „Prozessqualität“ werden im Wesentlichen die Qualität der Planung über 8 Kriterien und die Qualität der Bauausführung über 2 weitere Kriterien bewertet. Primäres Ziel ist es möglichst frühzeitig nachhaltige Aspekte in die Planung mit einzubeziehen sowie den Bauprozess auf die bevorstehende Umsetzung möglichst zielgenau zu fixieren, beispielsweise über spezielle Regelungen in der Leistungsbeschreibung und/oder dem Leistungsverzeichnis. 

  • Standortqualität

    Die Standortqualität des Objektes wird über 6 Kriterien bestimmt. Bewertet werden vor allem die Anbindung an den Nahverkehr, die Nähe zu nutzungsspezifischen Einrichtungen oder aber auch das Image und der Zustand des Standortes.

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Die Unterstützung durch unser Team

Die Umsetzung der Kriterien ist aufgrund der Vielfalt an komplexen Themenfeldern ohne die nötige Unterstützung im Allgemeinen schwierig. Hierzu gehört vor allem eine sorgfältige Planung und Vorbereitung des Zertifizierungsprozederes sowie die vorzeitige Bewertung der Kriterien, was letztlich der Entscheidungsgrundlage des Bauherrn zur Umsetzung dient. Zu guter Letzt gelingt die Umsetzung nur über eine unabhängige dritte Instanz, die das Planungs- und Projektteam berät, die zertifizierungsrelevanten Punkte aus der Dokumentation und Nachweisführung zusammenführt und diese einer kritischen inhaltlichen Prüfung unterzieht.

Der Einsatz eines ausgebildeten Auditors bzw. eines Spezialisten ist unumgänglich und wird darüber hinaus vom DGNB gefordert. Der Auditor meldet zudem das Projekt bei der DGNB an und fungiert u.a. als persönlicher Berater des Bauherrn. Letztlich bildet er die Schnittstelle zwischen dem Bauherrn und der DGNB und führt das Projekt über diesem Wege zum gewünschten Erfolg.

Als Mitglied der DGNB sowie Mitstreiter der anfänglichen Erprobung des Gütesiegels besitzt die ALPHA Energy & Environment GmbH die nötige Erfahrung bei der Implementierung und Umsetzung eines DGNB Zertifikates. Jüngstes Pilotprojekt war der Montgelas Park in München, das Herr Daniel Kozik aus unserem Hause als DGNB Auditor aktiv begleitete.

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Leistungsinhalte der Beratung

In der Regel basiert unser Beratungskonzept auf 4 Teilbereiche die gleichzeitig eigene Kostenstellen sind:

DNBG Leistungsinhalte der ALPHA EE

 

  1. DGNB Quick Check

    Ergebnis: Kurzfristige Projektbewertung auf Basis der notwendigen Kriterien des DGNB (Steckbriefe) und Aufzeigen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses für den Kunden. Auf dieser Basis wird es dem Kunden möglich sein eine Entscheidung für oder gegen eine DGNB-Zertifizierung treffen zu können.

  2. DGNB Management

    Ergebnis: Aufbau eines Managementsystems das eine DGNB Zertifizierung in den Bauprozess integriert sowie Fixierung von Schnittstellen, Verantwortlichkeiten, Terminen und Abäufen. Nur durch ein rechtzeitiges und transparentes DGNB-Management ist eine reibungslose sowie nachtragssichere Umsetzung möglich.

  3. DGNB Nachweisführung

    Ergebnis: Erarbeitung notwendiger Nachweise die weder durch die vorhandenen Planungsbeteiligten, noch von den bauausführenden Unternehmen erbracht werden. Im Besonderen können dies Ökobilanzen als auch die Life Cycle Cost Berechnung sein. Grundlage unserer Beratung ist ein fairer Umgang mit unseren Kunden. Wir sprechen von Anfang an alle Aufwendungen und somit Kosten an.

  4. DGNB Zertifizierungsgebühren

    Ergebnis: Abwicklung des formalen Zertifizierungsablaufes, angefangen von der Projektanmeldung bis hin zur Einreichung notwendiger Antragsunterlagen. Einen nicht unerheblichen Bestandteil der Kosten nehmen hierbei die Gebühren des DGNB Verbandes ein.

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Referenzen DGNB Zertifizierung

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